Warnmarkierung


Warnmarkierungen nach DIN 30710 und DIN 67520

Richtig kennzeichnen!


Als Normfläche ist ein Quadrat von 141 mm Seitenlänge zu Grunde zu legen, das diagonal in eine weiße und in eine rote Hälfte unterteilt ist. Die Sicherheitskennzeichnung muss an der Vorder- und Rückseite mindestens aus je 8 Normflächen bestehen. Eine Einzelfläche muss mindestens aus 2 Normflächen bestehen. Diese Mindestanforderung berücksichtigt in erster Linie Kleinfahrzeuge und Geräte.

Bei grösseren Fahrzeugen sind die Flächen als Sicherheitskennzeichnung entsprechend größer anzulegen. Die Sicherheitskennzeichnung soll jeweils in eine linke und eine rechte, möglichst zusammenhängende Fläche symmetrisch aufgeteilt sein. Sie soll nach Möglichkeit an den äusseren Fahrzeugbegrenzungen beginnen.

Die Sicherheitskennzeichnung soll so angebracht sein, dass sie nicht durch mitgeführte Geräte verdeckt wird. Fahrzeuge und Geräte, die auch quer zur Fahrtrichtung eingesetzt werden, sollten zusätzlich seitlich gekennzeichnet sein.

Kraftfahrzeuge mit Sonderrechten


Alle Fahrzeuge mit Sonderrechten, eingesetzt beim Bau, der Unterhaltung oder Reinigung von Straßen und Anlagen im Straßenraum. Sie dürfen auf jeder Straßenseite halten und fahren. Ohne Warnmarkierung gehen die Sonderrechte verloren !
Gesetzliche Vorschrift : § 35 (6) Straßenverkehrs-Ordnung

…Fahrzeuge, die dem Bau, der Unterhaltung oder Reinigung der Straßen und Anlagen im Straßenraum oder der Müllabfuhr dienen und durch weiß-rot-weiße Warneinrichtungen gekennzeichnet sind, dürfen auf allen Straßen und Straßenteilen und auf jeder Straßenseite in jeder Richtung zu allen Zeiten fahren und halten..

Microprismen machen den großen Unterschied!

Die Reflexionskraft der Reflexite® VC30710 Folie übersteigt die geforderte Mindestleistung bei weitem und ist bis zu fünf Mal so hell wie eine konventionelle Kennzeichnungsfolie, da es sich bei Reflexite® VC30710 um eine Prismenfolie der Klasse Typ 3 handelt. Zusätzlich sind Reflexionswinkel (in Streifenform) in der Folie eingearbeitet, die, egal aus welcher Richtung die Lichtquelle einstrahlt, immer eine optimale und perfekte Reflektion garantieren.

Mehr als 7000 winzige, hochpräzise, optische Prismen sitzen auf jedem Quadratzentimeter Reflexite Folie. Integriert in einen widerstandsfähigen, wetterfesten Polymerfilm mit glatter Oberfläche sind diese daher abrieb- und schlaggeschützt. Prismen werfen auftreffendes Licht genauer zur Lichtquelle zurück, selbst bei Nässe und Regen gibt es keinerlei Verminderung der Reflexionskraft und bereits aus großer Entfernung sind prismatisch retroreflektierende Produkte von Reflexite deutlich besser sichtbar. Reflektierende Prismenfolien werden heute auch als zugelassene Markierungen an LKW verwendet, für maritime Zwecke und für hoch leuchtende LKW-Schilder; eben für Anwendungen aller Art, für die ein hoher Grad an Helligkeit und Sicherheit erforderlich ist. Je größer die gesamte Rückstrahlfläche, umso größer ist die Auffälligkeit (Reflektion), und das bedeutet maximale Sicherheit für Personen und Fahrzeuge bei Dunkelheit und Nässe. Bedingt durch die sehr dünne Konstruktion der Folie, ist ein Brechen oder Aufreißen des Materials unmöglich.

Die Folie ist ein Einschichtprodukt, deshalb ist keine Versiegelung der Kanten bzw. Schnittkanten nötig. Weder Dreck, noch Wasser können eindringen, so dass Sie keine schwarzen, dreckigen Kanten, oder eine Ablösung der Folie mehr erleben werden. Das Produkt ist gegenüber zahlreichen Chemikalien wie z.B. Benzin, Diesel usw. resistent und kann auch mit einem Hochdruckreiniger gereinigt werden. Und es kommt noch besser: Den Nutzfahrzeugflottenbetreibern wird nicht nur ein sehr viel langlebigeres Material angeboten, durch das sich die Austauschrate der Warnmarkierung deutlich reduziert, auch im Preis ist das Material sehr attraktiv.

Darstellung der Sichtbarkeit


Der richtige Gebrauch von Magnetschildern!


Damit Sie lange Freude an Ihren neuen Magnetschildern haben und zur Vermeidung von Schäden, sind folgende Hinweise unbedingt zu beachten:

1) Vor dem Auflegen des Magnetschildes muss die Auflagefläche absolut trocken, sauber und staubfrei sein.

2) Magnetschilder müssen flach gelagert werden. Ein Knicken, Falten oder Zusammenrollen kann die Verwendbarkeit erheblich einschränken bzw. vermindern. Sollte dennoch einmal ein Zusammenrollen erforderlich sein, so muss die bedruckte oder beklebte Vorderseite stets außen liegen.

3) Das vollflächige aufzulegende Magnetschild muss eben sein und darf z. B. keine “Eselsohren” aufweisen.

4) Magnetschilder nicht um scharfkantige Knickungen, Zierleisten und dergleichen herumlegen.

5) Magnetschilder müssen vor jedem Waschgang (manuell oder in einer Waschanlage) abgenommen werden.

6) Sehr starke Lackschichten oder Spachtelstellen an den Auflageflächen schränken die Verwendbarkeit unter Umständen erheblich ein. Bitte prüfen Sie in jedem Fall, ob das dafür vorgesehene Schild geeignet ist.

7) Magnetschilder sind auf der Magnetseite schutzversiegelt. Bei sommerlichen und unterschiedlichen Außentemperaturen sowie bei mehrtägigem Anhaften der Schilder an der Kfz-Karosserie entsteht Schwitzwasser. Hierdurch kann unter Umständen ein Verkleben mit dem Autolack sattfinden. Zur Vermeidung derartiger Gefahren, sind Magnetschilder während der Nacht oder des Nichtgebrauches zu entfernen. Tagsüber soll das Magnetschild wenigstens einmal abgenommen und wieder aufgesetzt werden. ACHTUNG! Bei Metallic-Lackierung ist die Magnetfolie und die Auflagefläche täglich zu reinigen und trocken zu halten.

8) Das Reinigen der Magnetschilder nur mit Wasser vornehmen. Auf keinen Fall darf die Reinigung mit Lösungsmittel oder lösungsmittelhaltiger Flüssigkeit erfolgen. Je nach Temperatur soll die Reinigung mindestens einmal pro Woche, im Hochsommer alle zwei Tage, vorgenommen werden.

Und so wird verklebt!


Für Verklebungen auf ebenen und leicht gewölbten Oberflächen geeignet. Bei extremen Wölbungen muß die Folie durchgeschnitten werden, eventuell mehrmals, um Faltenbildung durch Spannungen zu vermeiden. Der Untergrund muss fettfrei, trocken und sauber sein. Gegebenenfalls vorhandene Verschmutzungen mit Waschbenzin, Spiritus oder lackverträglichen Verdünnern entfernen. Den behandelten Untergrund vor dem Verkleben gut ablüften lassen. Die Rückseite der Folie ist mit einem druckempfindlichen permanent haftenden Solvent-Polyacrylat-Kleber ausgerüstet. Die Folie kann ab min. +8C. trocken oder nass verklebt werden. Eventuelle Luftblasen mit einer Nadel aufstechen und aus- drücken. Die Folienkanten nochmals fest andrücken.